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Unterschiedliche Arten von Schaummitteln

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WIE ENTSTEHT SCHAUMMITTEL?

Schaumlöschmittel  bestehen aus Kohlenwasserstofftensiden. Sie haben unterschiedliche Zusammensetzungen:

Die Schaummittellösung, auch bekannt als Vormischung, weist ein adäquates Mischverhältnis von Wasser und Schaummittel auf. Ein Verhältnis von 3 % bedeutet, dass 3 Teile Schaummittelkonzentrat 97 Teilen Wasser hinzugefügt werden, um 100 Teile Schaummittellösung zu erhalten. 

Ein Schaummittel wird so formuliert, dass es bei nominaler Konzentration effizient wirkt. Daher ist es zwingend erforderlich, das Schaummittel richtig zu dosieren, um die beste Leistung des Schaummittels zu erzielen und das Feuer wirksam zu löschen. Diese Vormischung wird dann mit Luft in Schaummittelgeräten ausgedehnt, um so den fertigen Schaum zu produzieren. Das Verhältnis hängt von der Art des Schaummittels oder der Art des Brennstoffs ab.  Wenn ein Schaummittel als 1 x 3 beschrieben wird, bedeutet dass, dass das Verhältnis zu Wasser bei einem Kohlenwasserstoffbrand 1 % sein muss und bei einem Brand polarer Lösungsmittel 3 %.

Der fertige Schaum besteht aus einer gewissen Menge an Blasen, die einen stabilen Film bilden, die verhindert, dass der Brennstoff mit Sauerstoff in Kontakt kommt.. Es löscht das Feuer, kühlt den Brennstoff ab und zieht entzündliche Dämpfe ein.

Die Verschäumung  ist das Volumen des fertigen Schaums, der mit der Vormischung produziert wird. Es kann sich dabei um Schwer-, Mittel- oder Leichtschaum handeln. Dies hängt auch eng mit den Schaummittelgeräten zusammen. 

Bei AFFF-Schaummitteln bildet sich ein dünner wässriger Film, der sich schnell auf der Oberfläche des Brennstoffs ausbreitet und den Brennstoff von der Sauerstoffquelle trennt. Umgekehrt bilden alkoholresistenten Schaummitteln (AFFF-AR und FFF-AR) eine Polymerschicht, um effizient Brände polarer Lösungsmittel der Brandklasse B zu löschen. Dadurch wird verhindert, dass die Brennstoffe den Schaum zerstören.

Eine lange Absetzzeit garantiert einen effizienten und langanhaltenden Film. Die Absetzzeit basiert darauf, wie lange der Film stabil bleibt und mehr als 75 % der Oberfläche vor einer Rückzündung schützt.

 

WIE LÖSCHT MAN EIN BRAND MIT SCHAUMLÖSCHMITTEL?

Schaumlöschmittel eignen sich hervorragend für die Brandbekämpfung. Es besteht aus einer Vormischung (Wasser und Schaummittel in einem bestimmten Verhältnis) gemischt mit Luft. Es bildet einen stabilen Film, der sich über den Brennstoff ausbreitet und an vertikalen Oberflächen haftet. Einige Arten von Schaummitteln bilden einen Film über der Oberfläche des Brennstoffes und verhindern, dass sich die Dämpfe entzünden. Der Anwendung von Schaummittel zur Brandbekämpfung verhindert, dass der Brennstoff in Kontakt mit dem Sauerstoff kommt, und löscht so das Feuer. Zudem hat es eine kühlende Wirkung, was eine Rückzündung verhindert.

Schaumlöschmittel agiert bei der Brandbekämpfung in zwei Schritten:

  • Trennung: Der Film trennt den Brennstoff von der Sauerstoffquelle und verhindert die Verdampfung. 
  • Kühlung: Es ist viel Energie erforderlich, um Wasser in dem Film in Dampf umzuwandeln. Dadurch wird die für die Verbrennung erforderliche Energie reduziert oder beseitigt. Dieser Wasserdampf senkt die hohe Temperatur des Feuers und verhindert Wärmestrahlung, die das Feuer weiter ausbreiten könnte.

 

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